KL
كريم و ليلى
Gemeinsam mit ihren Familien
كريم و ليلى
geben sich die Ehre, euch einzuladen
SA. 17 APR. 20276:30 PM
Riad Nour el Bahia · Marrakesch
Die Türen des Riads öffnen sich an einem einzigen Abend. So lange muss der Innenhof noch warten.
بارك الله لكما وبارك عليكما وجمع بينكما في خير
Möget ihr gesegnet sein, und möge alles Gute sich zwischen euch versammeln.
Eine schlichte Tür in einer schmalen Gasse, dahinter ein Hof mit hundert Laternen. Wir wünschen uns, dass jede einzelne brennt — und ihr alle darunter steht. Alles Wichtige steht auf dieser Seite — die Uhrzeit, die Tür, und was ihr tragen sollt, wenn der Abend kühler wird.
Leila suchte einen Laternenmacher; Karim war mit einem Handy ohne Akku verirrt. Zwanzig Minuten stritten sie über die Richtung zur Koutoubia — und beide irrten sich.

Ein Kessel, der nie ganz kochte, vier Gläser Pfefferminztee die Woche, und eine Terrasse, auf die wir eigentlich nicht durften. Wir lernten den Gebetsruf als Uhr — und uns selbst als alles andere.
Der letzte Abend einer langen Reise, unter dem Feigenbaum, die Laternen schon entzündet. Karim brachte fünf Worte heraus.
Ein Aprilabend, das ganze Riad, und jeder Mensch, der uns hierhergebracht hat. Das ist der gesamte Plan.
Kommt herein in den Hof und nehmt ein Glas Pfefferminztee. Die Laternen brennen schon bei eurer Ankunft.
Unter dem Feigenbaum in der Mitte des Hofs. Kurz, herzlich, vorbei, bevor der Himmel ganz dunkel ist.
Hoch aufs Dach zum Gebetsruf und dem Licht, das über dem Atlas verglüht. Schlendert umher; nichts beginnt ohne euch.
Lange Tafeln um den Brunnen, eine echte marokkanische Tafel, und Reden, die sich ziehen werden.
Die Band kommt vom Platz herein, und die Tanzfläche gehört allen, bis die Laternen gedimmt werden.

Ein Riad in der Medina hinter einer schlichten Zedertür. Autos kommen nicht bis dorthin — Taxis halten am Platz, von dort sind es vier Gehminuten, beleuchtet und eben, und jemand von uns begleitet euch.
Festlich, und traut euch dabei ruhig etwas — ein Hof für tiefe Farben und alles, was Laternenlicht einfängt. Die Böden sind Zellij, die Terrasse Stein, also lieber flachere Absätze.
In diesen Tönen wird der Innenhof geschmückt — falls ihr schön darin verschwinden möchtet.
Taxis halten am Platz; die letzten vier Minuten geht es zu Fuß durch die Medina. Sagt uns, wann ihr ankommt, und jemand holt euch dort ab.
Warm, solange die Sonne scheint, danach nicht mehr. Bringt etwas für die Schultern — der Abend ist unter freiem Himmel.
Euch unter den Laternen zu haben, ist das Geschenk. Möchtet ihr den Tag würdigen, genügt eine Karte am Abend völlig.
Ein kleines Formular, dann können wir aufhören, aufs Handy zu schauen.